Einweihung // Aufenthaltsraum der Kunstwissenschaft // 24.04.2013 // R. 116

 

Neuer Aufenthaltsraum für Studierende der Kunstwissenschaft

 

 

Liebe Kommilitonen und Kommilitoninen,

 

endlich ist es soweit. Dank unserem engagierten Team von Raumgestalterinnen öffnen sich am Mittwoch dem 24. April um 19:30 Uhr die Pforten zu neuen Quellen der Muße und fröhlichen Beisammenseins. Mit dem ehemaligen Büro von Professor Han wurde nun endlich ein Raum für Studierende der Kunstwissenschaft geschaffen, in dem außerhalb der regulären Veranstaltungen sich  getroffen und gemeinsam gearbeitet werden kann. Zur Eröffnung sind alle Angehörigen des Fachbereichs herzlich eingeladen. Für Getränke wird gesorgt.

 

Wir freuen uns.

Einladung // Wiener Festwochen // Todo el cielo sobre la tierra // 9.04.2013

 

Todo el cielo sobre la tierra

Einladung zur Premiere

 

Der ganze Himmel über der Erde“, so der Titel des neuen Stücks der spanischen Performancekünstlerin und Schriftstellerin Angélica Liddell.  Am 9. April wird sie die diesjährigen Wiener Festwochen eröffnen. Peter Pans Niemalsland mit der Insel Utoya montierend, stöbert sie in der fragwürdigen Poesie von Fetisch, Melancholie und abgründiger Einsamkeit. Neben einem Hang zu bodenlosen Bühnen-Exzessen und post-katholischen Problemen à la Fellini hat sie eine Ästhetik entwickelt, die Narration und Repräsentation ermöglicht, ohne eine klischeehafte Bühnensprache zu bedienen, was ihr unter anderem den spanischen Dramatikerpreis 2012 beschert hat.

 


 

59
todo_el_cielo_sobre_la_tierra._lennart.jpg

 

Führung und Podium // Former West / Ein Sechstel der Erde // 27.03.2013// ZKM

 

Ein Sechstel der Erde

Kuratorenführung und Podiumsdiskussion

 

KünstlerInnen und KuratorInnen besprechen die Ausstellung »Ein Sechstel der Erde. Über die Beziehung des Bildes zur Welt«. Im Fokus der kurzen Vorträge und der darauf folgenden Podiumsdiskussion steht die Kunstszene Rumäniens, die eine rasante und spannende Entwicklung in den letzten Jahren erlebt hat. Die Beiträge der TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen professionellen Bereichen (KünstlerInnen, KuratorInnen aus Rumänien und von außerhalb) sollen einen Gesamtüberblick über dieses komplexe Phänomen verschaffen. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei!

 

55
popescu.jpg

Vortrag // DIE KUNST DER WERBUNG II. MARKETINGANALYSEN UND KONSUMÄSTHETIK // 22.02.2013 // KIT Karlsruhe

 

DIE NEUENPFE DER HYDRA:
KLASSISCHE THEOREME DER VISUAL CULTURE STUDIES, DIE STRATEGIEN DES SUBVERTISING UND DIE MACHT DER ABSORPTION

Dr. Marius Rimmele (Universität Konstanz)

 

Die Werbung gilt als der Ort, an dem die kapitalistische Konsumideologie
ihre eigentliche Wirkung entfaltet. Besonders ihre Bilder fachen offenbar
das Begehren der Konsumenten an, ohne wie die Texte einer kritischen
Analyse zugänglich zu sein. Sie wirken unmittelbarer, argumentieren
unterhalb der Oberfläche bloßer Dinge bzw. sie argumentieren gar nicht,
insofern ihre Botschaften vieldeutig bleiben. Wie lässt sich
ideologiekritisch dagegen vorgehen?

Austellung // OH tannenbaum // 13.12. - 18.12.2012 // HfG Karlsruhe

 

Oh Tannenbaum!

 

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.“

Kurt Marti

 

Als Vorgeschmack zu den kommenden Festtagen freuen wir uns auf die Besucher der OH TANNENBAUM Ausstellung, die uns vom 13. bis zum 18. Dezember in den Lichthöfen der HfG besuchen können. Auch dieses Jahr werden  viele entzückende und überraschende Designer-Weihnachtsbäume ausgestellt und so gibt es diesmal auch wieder einen Beitrag aus der Kunstwissenschaft.

 

53
still.jpg

 

Heiligabend. Drei Frauen. Ein Tisch. Und ein Gast.

Filmreihe // Kapitalismus // Sonntags 18:00 Uhr // HfG

 

Kapitalismus, Krise, Film

Im Zuge der Finanz- und Staatsschuldenkrise hat sich Hollywood verstärkt der Wirtschaft als Filmsujet zugewandt. Man darf dabei vermuten, dass die jüngsten geschichtlichen Ereignisse eine filmische Dramatisierung nahegelegt haben. Uns soll dieses neuerwachte Interesse an der Ökonomie zum Anlass dienen, der Frage nachzugehen, in welcher Form und mit welchen Möglichkeiten sich der Film ökonomischen Zusammenhängen nähert. Neben aktuellen Spielfilmen stehen dabei Dokumentarfilme, Agitatorisches/Propaganda und ältere Beispiele aus der Filmgeschichte im Zentrum der Aufmerksamkeit.


 
52
170762-occupy-wall-street-protest-signs.jpg

Ausstellung // Quecksilberwand // 30.11.2012- 31.1.2013 // Berlin

 

Quecksilberwand

Koketterie, Eitelkeit und andere Attitüden.

 


Was geben wir nicht alles für die wertvolle Währung der Aufmerksamkeit? Philipp Guflers künstlerische Praxis betrachtet uneindeutige Strategien der Selbstgestaltung. Im Rückgriff auf das 17. Jahrhundert verhandeln die neu entstandenen Werke zeitgenössische Spielarten von Eitelkeit und Koketterie sowie soziales und ästhetisches Geltungsbedürfnis.  Den schönen und klugen Schein subtil herausfordernd, zeigt sich das Exhibitionistische und gleichzeitig Scheue im öffentlichen Leben in diesem künstlerischen Reflektionsspiel.

 

51
quecksilberwand_plakat_web.jpg

Grafik: Damian Maria Domes

Tagung // Formen der Kulturkritik // 15.-16.11.2012 // HfG-Karlsruhe

 

Tagung „Formen der Kulturkritik“

 


Klagen über den Verfall der Kultur gehören zu den beliebtesten Übungen von Intellektuellen. Viele empfinden die eigene Zeit als zu hektisch, zu laut, zu bunt, zu chaotisch. Sie fühlen sich entfremdet, diagnostizieren einen Niedergang und wollen zurück in einen ganzheitlichen Zustand. Die Tagung nimmt diese Klagetradition zum Anlass, um nach den Formen ihrer Inszenierung zu fragen. Das Was der Kulturkritik soll am Wie der Kulturkritik bemessen werden: In welchen Rede- und Schreibweisen, Erscheinungsbildern, Zeichenwelten und Foren erscheinen kulturkritische Leidensemphasen?

 

48
fkk-web.jpg

Veranstaltungshinweis // Kittler Symposion // 19.-20.10.2012 // ZKM Karlsruhe

 

Götter und Schriften rund ums Mittelmeer
In memoriam Friedrich Kittler

 

 

Nach Medien und Maschinen, nach den Techniken des Speicherns, Übertragens, Rechnens und ihrer Aufhebung in der universalen Maschine Computer, nach Durchgang durch die Weltkriege des 20. Jahrhunderts, aus denen diese Techniken kommen, schließlich die überraschende Lagebestimmung: nur die Befreiung von allen Monotheismen wird uns die Quellen von Lust und Wissen des Abendlands eröffnen. Denn griechische Götter, die mit Religion, dieser römischen Erfindung, nichts zu tun haben, stehen am Beginn dessen, was unsere Wissenschaft und ihre technische Welt geworden sein wird.

47
kittler.jpg

Call for Papers // BLANCHOT UND DAS BILD // 12.-13.7.2013 // Karlsruhe

 

BLANCHOT UND DAS BILD

 

Workshop, 12.-13. Juli 2013 (Achtung, aktualisierter Termin!)

Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Organisiert von Barbara Filser und Kristin Marek

 

Maurice Blanchot (1907-2003) wird bislang vor allem als Schriftsteller, Literaturtheoretiker und -kritiker wahrgenommen. In seinen Schriften finden sich jedoch auch zahlreiche bildtheoretische Überlegungen – ein Denken des Bildes, das noch kaum beschrieben, erfasst und in Bildanalysen eingesetzt worden ist. Das Bild ist bei Blanchot weder allein sprachliches Bild noch nur materielles Artefakt. Oftmals ist es etwas Unkörperliches und dennoch vom Körper Hervorgebrachtes: ein imaginäres Bild, dessen Produzent und Medium der Körper zugleich ist. Blanchot verhandelt in seinen Bildreflexionen zudem Konzepte und Kategorien, die für die kunstwissenschaftliche Bild-Diskussion und die Ästhetik künstlerischer Arbeiten von zentraler Bedeutung sind, wie etwa Präsenz und Absenz, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Enthüllen und Verschleiern. Auf paradoxe Weise verschränkt, die jeweils genauer zu untersuchen ist, erscheinen diese bei Blanchot als konstitutiv für das Bildliche.